Komm, wir fahren mal eben nach Frankreich, Belgien, Schottland oder Schweden. Eigentlich ist das alles kein Problem. Wir könnten jederzeit einsteigen und losfahren. Ein bisschen Wäsche ist immer in der Einraumwohnung, ein Steinpilzrisotto kriegen wir auch hin, und alles andere könnten wir im Supermarkt kaufen.

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Aber Amerika? Die USA für sieben Monate zu besuchen, das ist schon ein dickes Brett, das gebohrt werden muss. Daher sind einige Vorbereitungen notwendig, die wir hier einmal umreißen werden. Die jeweiligen Themen werden dann im Laufe der Zeit gesondert und detailliert beschrieben.

Einreiseformalien

Im Wesentlichen wird für die USA eine Anreisegenehmigung (ESTA) oder ein Visum benötigt. Das Visum ist bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten (bis 6 Monate) Pflicht und hat uns viel Arbeit und Gedanken beschert. Sehr viel mehr darüber erfahrt ihr hier …

Für Kanada benötigen wir, da wir über die USA mit dem Fahrzeug einreisen, keine elektronische Reisegenehmigung (eTA). Mit Übertritt über die Grenze werden alle Formalitäten erledigt. Würden wir per Flugzeug einreisen, wäre eTA notwendig.

Für unseren zweiwöchigen Schlenker nach Mexiko reicht ein Reisepass. Ein Visum oder eine Anreisegenehmigung ist nicht notwendig.

Allgemeine Versicherungen

Auslandskrankenversicherung

Das Nächste, das uns beschäftigt, ist die Auslandslangzeitkrankenversicherung.

Hier greift nicht die ’normale‘ Versicherung, da wir uns außerhalb der EU aufhalten. Gängige Versicherungen oder Versicherungsleistungen, die sonst auch durch das Versicherungspaket der American-Express-Karte abgedeckt werden, greifen aufgrund der langen Reisedauer (mehr als 90 Tage) nicht.

Daher haben wir online unterschiedliche Gesellschaften angefragt, mit gravierenden preislichen Unterschieden.

Für unser Beispiel gilt: 2 Personen (über 50 Jahre, jünger als 60 Jahre), 8 Monate Reisedauer (222 Tage), Reiseland USA, ohne Selbstbehalt (sofern nicht anderes angegeben). Stand: Februar 2024.

  • ADAC: 834,00 (978,00 für ADAC Mitglieder), allerdings gibt es einen nicht zu unterschätzenden Selbstbehalt von 100 Euro pro Versicherungsfall.
  • Allianz: 2.775 Euro
  • Axa: keine Online-Info. Auch hier hat man das Gefühl, die eigentliche Arbeit zu übernehmen. Wenn Chat-Bot – dann bitte einen guten.
  • HUK-Coburg: 2.060,00 Euro
  • Hanse Merkur: 2.678,80 Euro (Basic), 3.255,00 Euro (Profi)
  • Travel Secure: 1.465,20 Euro (günstige Reisehaftpflichtversicherung, Reiseunfallversicherung und Haftpflicht zu günstigen Konditionen buchbar)
  • Nürnberger Versicherung: keine Online-Info
  • Signal Iduna: 1.818,00 Euro
  • DKV/Ergo: 4.032,00 Euro

Sind die jetzt auch so?

Gemäß dem Motto: „Früher war alles besser“? Nein, das war es mit Sicherheit nicht. Es braucht kein Vertreter zu uns nach Hause zu kommen und uns bis zur Besinnungslosigkeit zu beraten. Ein Online-Rechner ist uns tausendmal lieber. Und auch ein Chatbot wäre super, wenn er uns verstehen könnte :-). Aber 20 Minuten in automatisierten, schlechten Dialogen zu verbringen – nein, danke. Somit ist die Auflistung nicht vollständig.

Diese Preise sind das Ergebnis einer Onlinerecherche und sind lediglich eine erste Orientierung, Und dann kam die kostenpflichtige Preisvergleichsübersicht des ADAC ins Spiel. Und sie da, das geht ja noch viel günstiger bei gleichen Leistungen.

Im Endeffekt haben wir bei der LMV vor Ort abgeschlossen und für 2 Personen 526,00 Euro bezahlt. Das zeigte uns zwei Dinge: a) Online ist nicht immer das günstigste und b) ein bisschen Energie bei der Suche hilft sehr viel Geld zu sparen.

KFZ-Haftpflichtversicherung

Wer kennt sie nicht, die „grüne Versicherungskarte“? Auf Schlaudeutsch auch „Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr“ genannt und im Ausland der Nachweis, dass das Auto KFZ-Haftpflichtversichert ist.

Die USA gehören zu den Ländern, die sich nicht mit so einen Nachweis über einen KFZ-Versicherungsschutz zufriedengeben. Daher heißt es für uns, dort eine geeignete Alternative für unsere Einraumwohnung abzuschließen. Und das ist wirklich nicht so einfach und der Punkt, der uns am meisten Kopfzerbrechen bereitet.

Bisher war es so, dass ein Versicherungsabschluss direkt in den USA am günstigsten war und dass ein amerikanischer Führerschein einen satten Rabatt gesichert hat. Das scheint sich jedoch – wie so vieles – grundsätzlich geändert zu haben. Und einen deutschen oder europäischen Anbieter für diese Art der Versicherung zu finden, ist wirklich nicht leicht.

Kommt es zu einem Vertragsabschluss, für den als Voraussetzung in den USA ein internationaler Führerschein vorhanden sein muss, sind dann in der Regel zwei Fahrer versichert. Eine Zulassung des Fahrzeugs in den Staaten (was gleichzeitig eine Verzollung bedeutet) ist bis zu einer Reisedauer von einem Jahr nicht notwendig.

Nachdem wir alle Möglichkeiten für uns geprüft haben, bleibt eigentlich nur noch der Versicherungsanbieter Seguro Gringo (https://www.segurogringo.com/). Einen anderen Weg gibt es ggf. faktisch nicht. Sofern für die Überseereise noch eine Kasko-Versicherung angestrebt wird, bietet sich Fidarsi (https://www.fidarsi.de/) an.

So unser Wissensstand bis hierher.

Auch wenn es noch nicht so viel über unsere große Suchaufgabe zu berichten gibt, können wir dennoch eine gute Nachricht vermelden: Nach Auskunft der RMV-Versicherungsservice GmbH ruht unsere inländische KFZ-Haftpflichtversicherung nach dem Nachweis über die Verschiffung und der Police einer entsprechenden Versicherung in den USA. Das Fahrzeug in Deutschland gänzlich abzumelden, funktioniert nicht, da dann auch die Zulassung und somit auch die USA Versicherung futsch wäre.

Mehr über das Abenteuer Haftpflichtversicherung folgt dann in unserem ausführlichen USA Special in Kürze.

Reiserücktrittsversicherung

Wer mit solchen Beträgen rumhantiert ist gut beraten, den finanziellen Aufwand im Fall einer krankheitsbedingten Absage abzusichern. Doch da gilt es vorsichtig zu sein, denn für gewöhnlich gilt, dass lediglich reiseübliche Risiken versichert sind. Da wir aber auch die Kosten der Verschiffung und des Betriebs in den USA versichern wollten, fiel die Recherche etwas aufwendiger aus.

Letztendlich haben wir bei der LMV eine Versicherung für 500,00 Euro (Versicherungshöhe 15.000 Euro) abschließen können. Und das vor Ort ohne Online-Antrag, was bei solchen speziellen Fragen natürlich Gold Wert ist.

Verschiffung

Reederei

Das Auto passt natürlich nicht in einen Container, sondern muss mit einem RoRo-Schiff auf die große Reise gehen. Wir haben uns für die Hinfahrt Baltimore und für die Rückreise Jacksonville ausgesucht, das kommt unserer angedachten Route am nächsten.

Die Überfahrt dauert übrigens nur 10 bis 14 Tage. Und liest man, was dem Fahrzeug auf diesen 14 Überseetagen passieren kann, wird einem schwindelig. Nur gut, dass wir eine sichere Route nach Nordamerika gewählt haben und nicht nach Südamerika (oder zurück) verschiffen müssen.

Meist von größtem Interesse ist die Frage nach den Verschiffungskosten. An dieser Stelle bitten wir um Nachsicht: wir werden Frachtraten und Verfrachter aufgrund von Freundschaftsbeziehungen nicht kommunizieren. Für etwas war es tatsächlich ganz gut, dass Knut Mal Seehafenspediteur gelernt und noch Kontakte hat.

Aber dennoch soll es eine Orientierung geben. Gängige Preise können bei den Anbietern wie SeaBridge oder Overlander Shipping kostenfrei eingeholt werden. In unserem Fall würden dort Kosten in Höhe von etwa 7.500 Euro pro Fahrt fällig werden. Ein Kostenfaktor, der sich wohl in den vergangenen Jahren verdoppelt hat – aber unumgänglich ist.

Und natürlich spielte bei unserer persönlichen Entscheidungsfindung ganz klar die Gegenrechnung eine Rolle: Ein Wohnmobil in den USA zu mieten, schlägt mit durchschnittlich 130 EUR pro Tag zu Buche. In unserem Fall wären das also circa 28.000 EUR für die gesamte Reise. Ergo schlafen wir in unserem eigenen Bett!

Transportversicherung

Eine Reederei kümmert sich um den Versand, um die passende Transportversicherung muss sich der Full-Service oder der Reisende selbst kümmern. Und dabei spielen dann die versicherten Risiken eine große Rolle auf die Preisfindung. Doch wie unterscheiden die sich?

  • Brand im Schiff
  • Strandung
  • Einbruchdiebstahl
  • Feuer
  • Leitungswasserschäden
  • Vandalismus
  • Beschädigungen beim Transport
  • Untergang des Schiffs

Und so variieren die Preise und auch die Versicherungsbedingungen sehr stark. Unser Favorit ist eine Versicherung bei einem Makler ganz in der Nähe für 560,00 Euro netto. Die Umsatzsteuer entfällt, da die Leistungserbringung außerhalb der Landesgrenzen ist. Mehr in Kürze.

Einchecken

Letztendlich muss das Wohnmobil verschiffungsfertig gemacht werden. Dabei legen die Reedereien großen Wert auf unterschiedliche Vorgaben. Homeland Security und der Seuchenschutz verlangen ein innen und außen sauberes Fahrzeug. Selbst Kleidung wird explizit erwähnt, da es gilt, invasive Arten aus dem Land zu halten. Dass Lebensmittel nicht mitgenommen werden dürfen, sollte somit klar sein. Was aber viele nicht wissen: Selbst zwischen den Bundesstaaten gibt es vereinzelt Inspektionsstationen. Diese achten darauf, dass bestimmte Lebensmittel die ‚grüne‘ Grenze nicht übertreten (siehe https://www.cdfa.ca.gov/plant/pe/ExteriorExclusion/borders_faq.html). Ein Bericht folgt.

Fahrzeugvorbereitung

Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Fahrzeug, sonst würden wir ja nicht ständig damit herumreisen. Aber da wir nun sieben Monate darin leben wollen, möchten wir einige Dinge modifizieren.

Batterie

Wir sind zu 100 % zufrieden mit der Super-B LiFePo-Batterie. Seit wir jedoch auf einen Kompressorkühlschrank umgestiegen sind, bemerken wir einen deutlich erhöhten Energiebedarf. Daher möchten wir in diesem Bereich gerne etwas nachrüsten. Ein Bericht folgt.

Solar

Als wir 2016 unsere Solarstromanlage geplant haben, war sie auf einen AES-Kühlschrank ausgelegt. Jetzt, mit dem Kompressorkühlschrank, der besonders in den warmen Gegenden der USA gute Dienste leisten wird, könnten wir etwas mehr Solarleistung gebrauchen. Auch hier hat sich technisch einiges getan, weshalb wir uns bereits bei Teleco informiert haben. Ein Bericht folgt.

Trinkwasser

Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass das Trinkwasser in vielen Gegenden der USA so stark gechlort ist, dass man daraus noch nicht einmal Eiswürfel machen möchte. Abhilfe wird ein Kohlefilter in Kombination mit einem UV-Filter von Alde schaffen. Mehr dazu lest ihr hier …

Waschmaschine

Haben wir noch nie mit in den Urlaub genommen. Dafür gibt es Waschsalons oder Waschmaschinen auf dem Campingplatz. Etwas nervig ist es, auf die Maschinen (oder noch schlimmer: auf die anderen Waschenden) zu warten. Daher haben wir uns vor einem Jahr eine kleine LG-Twin-Wash mit 2,5 kg Füllmenge gekauft, die es mittlerweile nicht mehr auf dem Markt gibt. Mehr dazu hier …

Klimaanlage

Haben wir nie gebraucht. Wozu auch in Schottland, Schweden im Sommer oder Südfrankreich im Frühjahr. Aber in den Südstaaten der USA sieht das schon ganz anders aus. Da ein Festeinbau aufgrund der Nichtnotwendigkeit nicht infrage kommt, haben wir uns eine Zimmerklimaanlage gekauft. Hier müssen wir uns noch um die Abluftführung im Wohnmobil kümmern. Ein Bericht folgt.

Spannungswandler

Waschmaschine und Klimaanlage wollen betrieben werden. Das geht leicht mit einem Stromgenerator, der die richtige Spannung und Hertz-Zahl ins Wohnmobil einspeist. Wir haben uns für einen hochwertigen von der Firma Stahlwerk entschieden. Doch auch ein Wandler von 110 auf 230 V kommt infrage. Unseren ausführlichen Beitrag seht ihr hier …

Abdeckung Scheinwerfer

Viele schimpfen immer auf die uneinheitliche Bürokratie in Europa, doch eine kleine Recherche zeigt, dass es noch schlimmer sein kann. Bei 50 Staaten erlaubt sich jeder Staat eine eigene Regelung bezüglich Zusatzbeleuchtung. Mehr erfahrt ihr hier …

Sitze

Etwas, das wir seit Jahren vor uns herschieben – einheitliche Sitze. Wiebke sitzt recht feudal auf einem gasdruckgefederten Sitz. Doch die Beifahrer sind eher für die Holzklasse vorgesehen. Darüber hinaus verbergen Sitzbezüge, dass der Originalstoff von unterschiedlicher Farbe ist. Ein Bericht folgt.

Während der Reise

Mietwagen

Zum Thema Mietwagen hat wohl jeder so seine eigene Meinung. Da wir in den ersten Tagen mobil sein wollen, haben wir uns erneut für den ADAC entschieden. Für uns ist das bequem, sicher, bis zur Reise stornierbar und die Auswahl über die vielen zur Auswahl stehenden Anbieter ist groß.

Auch bei dieser Reise haben wir festgestellt, dass der Buchungstag immens wichtig ist. Am Wochenende sind die Fahrzeug bedeutend teurer als in der Woche. Damit meinen wir nicht die Miettage, sondern der Tag, an dem das Fahrzeug online buchen. Während unser Wunschfahrzeug am Wochenende ~390 Euro kostete, sind in der Woche lediglich ~295 Euro fällig. Da heißt es Augen auf im Straßenverkehr 🙂

Navigationsgerät

Mietet man sich in den USA ein Fahrzeug ist häufig schon ein Navigationsgerät inkludiert bzw. kann für einen ganz schmalen Taler gemietet werden. Und natürlich leistet Google Maps und Co. hervorragende Dienste, vorausgesetzt, der Datentarif reicht dafür aus.

Bereits das Laden einer Navigation kann bis zu 10 MB Ihres Datenvolumens beanspruchen. Für die Navigation selbst sollten man mit einem Verbrauch von ungefähr 120 MB pro Stunde rechnen!

Somit sind wir begeistert, dass unsere PKW/Wohnmobil/LKW-Navigation neben der Online-Funktionalität die USA auch Download-Satz zur Verfügung stellt. Somit können wir ohne Online-Daten in den USA navigieren. Mehr zu unserem Navi findet ihr unter Navi-Apps und beim perfekten Android-Camping-Tablet.

Fernsehen

Natürlich kann man auf TV verzichten. Keine Frage. Aber ehrlich gesagt, ab und zu die Serien dort zu schauen, kann auch ganz nett sein. Daher sind einige technische Änderungen an der SAT-Anlage notwendig, bei denen uns Teleco Hilfe angeboten hat. So wurden die richtigen Satelliten an den richtigen Positionen gefunden und eingespielt.

In diesem Zusammenhang bleibt aber etwas wichtiges zu berücksichtigen. Ein freies Satellitenfernsehen, wie wir es aus Deutschland kennen, gibt es in den USA nicht. Analog zum Pay-TV Kabelfernsehen, sind Sat-Programme codiert. Somit ist ein Vertrag und eine Decodierung notwendig. Lediglich ganz wenig USA-weite Nachrichtensender können empfangen werden.

Telefonie & Internet

Ein Smartphone ohne Internet ist undenkbar. Routen werden geplant, Kurznachrichten verschickt und das beste Restaurant herausgesucht. Und auch die Telefonie ist unabdingbar. Somit ist eine SIM-Karte für die USA unverzichtbar.

Warum nicht die eigene? Die Roaminggebühren für deutsche Mobilfunktarife sind in der Regel sehr hoch. Aber Vorsicht, auch eine US-amerikanische Mobilfunk-Prepaid-Karte ist kein Schnäppchen. Da muss man schon den besten Vertrag für sich herausfinden.

Die Mobilfunkabdeckung in den USA kann je nach Standort und Mobilfunkanbieter stark variieren. Die Vereinigten Staaten sind ein großes Land mit vielen ländlichen Gebieten, und die Qualität der Mobilfunkabdeckung kann in städtischen Gebieten oft besser sein als in abgelegenen oder bergigen Regionen.

Die USA haben mehrere große Mobilfunkanbieter, darunter Verizon, AT&T, T-Mobile und Sprint (jetzt Teil von T-Mobile). Diese Anbieter haben ein weitreichendes Netzwerk von Mobilfunktürmen und bieten in vielen städtischen Gebieten eine gute Abdeckung und Geschwindigkeit. In ländlichen oder weniger dicht besiedelten Gebieten kann die Abdeckung jedoch unzuverlässiger sein. Auch hier gilt es, sich ein wenig schlau zu machen. Unser Wunschnetzbetreiber ist T-Mobile USA.

Eine SIM-Karte für das amerikanische Netz in den USA zu erwerben ist möglich, bedeutet aber einen erhöhten Aufwand. Somit sind Anbieter, die man aus Deutschland im Vorfeld schon kaufen kann, eine feine Sache.

Und so haben wir lange nach einem inländischen Ansprechpartner gesucht und in Power Sim Shop GmbH aus Gronau gefunden. Der Shop hat nicht nur einen Tarif von einem Anbieter sondern gleich ein ganzes Portfolio im Angebot.

Von der klassischen SIM-Karte über E-SIM von AT&T, T-Mobile und anderen. Die Laufzeiten variieren von wenigen Tagen bis zum 30 Tage-Monat. Und was soll man sagen, die Preise sind für die USA moderat. Die größten Vorteile der Karten von Power Sim Shop sind aber:

  • gutes Datenvolumen
  • Allnet Falt innerhalb der USA
  • Allnet Flat nach Deutschland und viele andere Länder weltweit
  • Telefonieren im guten T-Mobile USA-Netz
  • Sofern verfügbar 5G Netz
  • Selbstbestimmte Aktivierung der Karte bei Ankunft
  • Und wenn Mal etwas nicht klappt hilft der deutsche technische Support

Somit kann die Karte fast alles, nur kein Roaming für Kanada und Mexiko und die Nutzung als Hotspot bzw. kein Tethering ist nicht möglich.

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Bedenkt man, dass wir gerne ein wenig mit der Heimat videochatten, Videos für euch hochladen und vielleicht auch mal Fernsehen wollen, kommen da schon einige Daten zusammen. Deshalb haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, zusätzlich die Satelliten von Elon Musk zu nutzen und im Angebot eine Starlink-Schüssel gekauft. Wie das als Deutscher in den USA funktionieren soll, erfahrt ihr in Kürze hier…

Routenplanung

Wir notieren neuerdings alles, was wir Interessantes im Fernsehen, in Büchern oder Magazinen sehen. All das soll in die Route integriert werden. Und nein, wir planen nicht jeden Tag im Voraus, aber ein paar Meilensteine müssen schon festgelegt sein, sonst könnte einem am Ende die Zeit davonlaufen. Während Wiebke gerne eine Karte mit Klebezetteln nutzt, bevorzugt Knut Polarsteps.

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Von admin

2 Gedanke zu “Vorbereitungen für die USA-Reise mit dem Wohnmobil”
  1. Hi
    Eur Beitrag ist sehr gut und ichvwarte auf die „Nachträge“.
    Wir wollen im März 27 auch eine 7monatige Reise durch die USA (Start Baltimore) und Kanada( Rückreise Halifax) machen. Daher bin ich am Sammeln von vielen Informationen um frühzeitig alles zu erodieren und sich dann ohne Zeitdruck für das „ Richtige“ zu entscheiden.
    Würde mich sehr freuen weiteres von euch zu lesen.

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