Kann man von einem Blog leben?

Wer jetzt eine schnelle Antwort haben möchte, für die machen wir es kurz: Weil es Spaß macht. Wer es genauer wissen möchte, kann jetzt hier weiterlesen.

Als wir mit unserem Ausbau anfingen, stellte sich schnell heraus, dass das Projekt LKW-Ausbau und selbiges als Blog für die Nachwelt festzuhalten, absolutes Neuland für uns war. Aber der Blog als Medienprojekt und auch der Ausbau der Einraumwohnung wurden schnell Teil unseres Lebens.

Während es mit unserem Einraumwohnungsbau wirklich gut voranging, wuchs auch die Zahl derjenigen, denen unser Geschreibsel gefiel. Schon nach kurzer Zeit folgten uns 500 Interessierte auf Facebook und die ungezählten auf unserer Blogseite. Dabei haben wir es nie darauf angelegt zu zeigen, dass wir etwas besonders toll können. Wir wollten echt sein und keine durchgestylte Daily-Soap präsentieren: wir haben unsere Misserfolge genauso emotional beschrieben, wie wir unsere Erfolge gefeiert haben. Die vielen großartigen Kommentare waren unser Ansporn.

Von Anfang an wussten wir dabei zwischen dem privaten Leben mit Kind und Kegel und unserem Onlineauftritt zu differenzieren. Im Nachhinein können wir sagen, dass diese Trennung sehr, sehr wichtig war und immer noch ist. Es gibt eben zwei Leben bei uns: das part-time Camperlife, welches wir mit unseren Lesern teilen wollen, und unser alltägliches Privatleben, welches nicht für die Blog-Öffentlichkeit bestimmt ist.

Geld verdienen mit einem Blog

Geht so etwas überhaupt? Kann man mit einem Blog ausreichend Geld  verdienen, um sein Leben damit zu bestreiten? Es gibt einige digitale Nomaden, die das von sich behaupten. Wir glauben, dass es nur in äußert seltenen Fällen funktioniert, sein mobiles Leben ausschließlich über Bloggen zu finanzieren. Meist sind da noch andere Jobs, Freelancer-Tätigkeiten oder Hilfen des „Vater Staat“ dabei.

Es gibt natürlich Blogger, die verdienen Millionen (wie PewDiePie mit 30. Mio Abonnenten und 5 Mrd. Aufrufen p. A.). Das hat aber schon lange nichts mehr mit dem Bloggen im ursprünglichen Sinne zu tun, sondern hier sind Medienunternehmen mit einem Stab an Mitarbeitern am Start, die alles daransetzten, um diese Blogs nach einer One-Man-Show aussehen zu lassen.

Was bringt nun eine Werbeschaltung auf dem eigenen Videokanal oder die Kopplung des Youtube-Kanals mit Google Adsense?

Man spricht hier vom CPM (cost per mille) oder auch TKP (Tausenderkontaktpreis). Das bedeutet, dass immer in Tausender-Einblendungsblöcken abgerechnet wird. Der Publisher (also der Blogersteller) stellt dem Merchant (dem Produkthersteller) Platz auf der eigenen Web-Präsenz zur Verfügung. Dafür bekommt der Publisher dann pro 1.000 Einblendungen zwischen 0,25 und 5 Euro, durchschnittlich kann man von einem Wert um 0,40 Euro ausgehen: eine einzelne Einblendung bringt umgerechnet 0,0004 Euro. So wird sehr deutlich, dass man erstmal 125.000 interessierte Menschen braucht, bevor man sich einen schönen Abend zu zweit beim Italiener finanzieren kann. Wenn da nur nicht die Leser wären, die einen AdBlocker haben …

[Der Vollständigkeit halber sei noch der CPC (cost per click) genannt, bei dem der Publisher vom Merchant Geld bekommt, sobald ein Link angeklickt wird. Die weitere Vorgehensweise ist analog zum CPM.]

Affiliate Links, also die Verlinkung von Produkten z. B. zur mächtigen Datenkrake und Volldienstleister Amazon, bringt kurzzeitig deutlich mehr Erfolg (reine Affiliate Dienste wie zanox oder affilinet lassen wir mal außen vor). Die Werbekostenerstattungssätze beim CPO (cost per order) Modell liegen je nach Produktgattung zwischen 1 und 10% Prozent des Einkaufswertes. Das ist schon eine ganze Menge, dabei wird aber die Vergütung nicht nur auf das empfohlene Produkt angewendet, sondern auf alle Produkte des Leser-Warenkorbs. Es verwundert also nicht, dass einem als Leser die kleinen Links a la http://amzn.to/…. eigentlich überall begegnen. Es ist ja auch nicht weiter schlimm, so funktioniert Wirtschaft: man berichtet, empfiehlt und wird belohnt für eine Kaufvermittlung. So lange die Berichterstattung objektiv und ehrlich ist, kann man gegen das Word-To-Mouth Marketing nichts sagen. Kritisch wird es immer dann, wenn diese Links eingesetzt werden, ohne den Leser darauf hinzuweisen. Ein absolutes No-Go ist dabei, wenn jemand in einer Gruppe eben so einen Link setzt und dann fragt: „Habt ihr Erfahrungen mit dem Produkt?“. Das ist gemäß den Facebook-Statuten absolut verboten.

Zurück zur Ausgangsfrage: Bedenkt man nun die Kostenseite mit der privaten Krankenversicherung, Betrieb und Wartung des Fahrzeugs, Lebenshaltung und ein paar finanzielle Reserven, kommt man sicherlich schnell auf mindestens 1.000 Euro im Monat pro Person an Lebenshaltungskosten. Da muss man wirklich schon ganz schön viel schreiben und filmen. Nicht vergessen sollte man dabei, dass es sich beim Bloggen um eine selbstständige Tätigkeit handelt und der Staat von den erzielten Einnahmen ja auch ein bisschen was z.B. für den Erhalt der Straßen haben möchte, auf denen man dann mit dem WoMo unterwegs ist.

Erschwerend kommt beim Vollzeitbloggen noch hinzu, dass das Themenfeld, über das potentiell berichtet werden kann, äußerst beschränkt ist. Im Wohnwagen- und Wohnmobilsegment ist die Sau der Trockentrenntoilette mittlerweile hinreichend durchs Dorf getrieben und revolutionäre neue Themen sind gegenwärtig auch nicht in Sicht. Wer jetzt clever ist, stellt die zahlreichen neuen Camping- und Stellplätze vor und lässt sich dafür dann bezahlen. Doch auch dabei sind wir dann weit weg vom Bloggen und eher im Bereich einer veränderten jounalistischen Medienlandschaft.

Diese mangelnde Kolumnenvielfalt mag auch einer der Gründe sein, warum so viele Themen immer und immer wieder aufgekocht werden und viele Blogger mittlerweile dazu übergehen, sich und ihre Fahrzeuge oder ihren Lebenstil gegenseitig in ihren Blogs vorzustellen – was eigentlich kein Geld bringt und gemäß der a ktuellen Rechtssprechung sogar als Werbung deklariert werden muss.

Was bedeutet das für uns? Wir sind in der glücklichen Lage zu behaupten, dass uns das nicht betrifft. Bloggen dient in keinster Weise unserem Lebenserhalt, sondern ausschließlich unserem Spaß. Das erleichtert die Sache ungemein: wir haben keine Beiträge auf Vorrat liegen und wenn wir keine Lust zum Schreiben haben oder es einfach nichts zu berichten gibt, dann müssen wir das auch nicht. Abrutschen im Google-Ranking macht uns keine Sorgen. Um ehrlich zu sein, kennen wir unseren Rang noch nicht einmal.

Die Jagd nach Reichweite

Abgesehen von der finanziellen Seite freut sich jeder Blogger natürlich über Reichweite. Es ist der „Key Performance Indicator“ für den Erfolg einer Seite. Hier ist steckt viel Arbeit und Geduld dahinter, um gute Reichweite zu erzielen. Allerdings kann man sich Reichweite und Likes auch erkaufen, das sollte jedem klar sein. Beim Blick in die Followerliste fällt dann auf, dass von 10.000 Followern ¼ aus Pakistan, ¼ aus Indien und ¼ aus Afrika kommt. Mögliche zukünftige Werbepartner finden das ziemlich fix heraus. Fällt ihnen dann u.U. noch auf, dass von den 10K Followern bei aktuellen Artikeln nur drei kommentieren, ist der Account unwiederruflich verbrannt.

Ergo sollte ein Auftritt am besten natürlich, langsam und stetig wachsen. Zunächst geht das bei Facebook rasend schnell. Die ersten 500 Follower kamen bei uns schnell zusammen. Ab einer bestimmten Größe reglemierten aber dann die Anbieter von Social Media Plattformen die Reichweite. Wir schätzen, dass von unseren gegenwärtig 4.000 Facebook-Abonnenten gerade mal 800 den
aktuellsten Beitrag angezeigt bekommen. Möchte man mehr Reichweite haben, wird man freundlich auf den „Kaufen-Button“ hingewiesen.

Nicht zu vergessen ist bei der Reichweite eines Artikels seine „Lebenszeit“: je länger der Artikel läuft, desto größer die Reichweite. Dabei muss man jedoch noch ein wenig unterscheiden. Zum Beispiel beträgt die Halbwertszeit unseres VLogs bei Instagramm 0,75 Tage, ein Facebook Beitrag ein Tag und ein Youtube Video viele Tagen bis hin zu Wochen.

„sex sells“ – und die Bikini-Butts

Früher war Camping Ravioli aus der Dose, Zelt, VW-Käfer und Italien. Heute reduziert es sich, glaubt man den Machern des Vanlife Gedankens, auf knackige Ärsche sonnengebräunter mittzwanziger Bikini-Chicks vor oder in Boho-VW-Bullis irgendwo geparkt am Stand in HDR-hochgezogenen Farbaufnahmen. Am besten in Zweisamkeit mit dem Sixpack Surfer-Boy an der Seite. Total unfällig tragen die beiden dann noch trendy Socken, für die dann zwar kassiert wird, jeglicher Hinweis auf Werbung gemäß Landesmedienanstalt jedoch fehlt. Ihr merkt, uns geht bei diesem Thema die Hutschnur extrem hoch.

Als Kinder der Neunziger haben wir gegen ein Giftmüllendlager in Ditzum demonstriert, Alu-Dosen waren böse (für so was wie einen Alu-Einweggrill wäre man gleich aus der Clique verstoßen worden) und Frauen bestimmten selbstständig über den Grad ihrer Freiheit in jeglicher Form (vom gestrickten Schlabberpullover bis hin zur glänzenden Minihöschen auf der Love Parade).
Nun müssen wir mit ansehen, wie unsere Tochter wieder in eine wirtschaftlich bestimmte, Frauen als Sexobjekt abstempelnde Medienlandlandschaft geführt wird. Und das alles nur für Klicks und Reichweite. Ätzend, wie sich Gesellschaft rückentwickeln kann!

Weder Wiebke noch ich werden uns auf dem Bett der Einraumwohung räkeln und für unsere Follower posieren (würde aber auch wahrscheinlich niemand sehen wollen … ).

Hashtag Vanlife

Momentan kommt man um #Vanlife, #Campervan, #Campervanlife usw. nicht mehr herum. Sie suggerieren das „freie Leben“. Dabei fragen wir uns stets, was heißt eigentlich „freies Leben“? Ist das genauso frei wie die „freie Wirtschaft“? Egal – das ist ein anderes Thema.
Noch ein Begriff, der bis zum Excess ausgeschlachtet wird: Tiny House. Vermeintlich einfaches Leben durch Abschaffen materieller Zwänge und Reduktion auf das Wesentliche innerhalb einer möglichst geringen Anzahl Quadratmetern. Scheinbar wird das Leben dann so viel einfacher. Wirklich? Fängt das nicht eher beim Ausmisten im Kopf an?

Der Umgang mit Hatern

Es gibt einen „Vogel“, der jedes unserer Videos bei YT schon mit dem Daumen nach unten bewertet, obwohl er es rein theoretisch auf Grund der Länge des Videos nicht ganz angesehen kaben kann. Das ist harmlos und amüsiert uns immer sehr.

Weit weniger amüsant sind echte Hater – also Menschen, die erbarmungslos Dinge schlecht machen und dies lautstark kund tun. Scheinbar sind das meist Menschen, die selbst noch nie etwas medial auf die Beine gestellt oder sich in irgendeiner Weise fachlich hervor getan haben. Selbstredend taucht diese Gattung Mensch in sozialen Medien überwiedend anonym und nicht mit Echtnamen auf. Solche nicht sinnstiftenden Kommentare kennen wir auch und haben diese in der Vergangenheit auch schon mal gelöscht. Diskutieren bringt da nichts, da es solchen Menschen überhaupt nicht um die inhaltliche Auseinandersetzung geht, sondern um Krawall zu machen. Uns ist konstruktive Kritik immer herzlich Willkommen, bringt sie einen doch fachlich weiter und erweitert den eigenen Horizont. Wir sind sehr froh, dass wir so freundliche Follower haben, die den Spaß des Bastelns und Reisens mit uns teilen.

Slice-Of-Live

Mehrmals habe ich gelesen, wie soziale Medien auf Menschen wirken können. In der Regel spiegelt ein Social-Media-Auftritt doch einen Ausschnitt des Lebens [Slice-Of-Life] wider, der nicht mit meinem verknitterten Gesicht am Morgen vor dem ersten Kaffee beginnt. Wenn Kaffee gepostet wird, dann natürlich in schicker, sonniger Umgebung bei bester Stimmung. Was anderes wollen die Leser auch nicht sehen – und meistens ist das vollkommen in Ordnung. Unsere Leser wissen, dass wir hitzig diskutieren können (und wenn es nur um das nächste Reiseziel geht). Sie wissen, dass es Tage gibt, da tun die Gräten weh, das Fahrzeug muckt, die Haare liegen nicht oder das Wetter macht nicht mit. Und so bleiben von 24 Stunden manchmal nur die wirklich schönen 60 Sekunden in unserem täglichen Urlaubs-Vlog bei Instagramm oder die 20 Zeilen schöner Worte mit zwei Bildern des traumhaften Sonnenuntergangs, der dann nach einem verregneten Tag doch noch für 10 Minuten am Himmel zu sehen war.

Wie gesagt: im Normalfall ist das immer alles gut einzuordnen. Es gibt aber auch Menschen, die das farbige Urlaubsleben „eins zu eins“ auf das eigene Leben projizieren und feststellen, dass das eigene Leben doch eher eine Abstufung von Grautönen ist. In Anbetracht dessen sollte man sich als Blogersteller auch einer gewissen Verantwortung bewusst sein – wir haben eine Art Vorbildfunktion, in die wir uns aktiv hineinbegeben haben.

Blog vs. Fachpresse

Ein Blog bzw. ein Reiseblog im Speziellen ist eine schöne Art, andere an seinen Reisen und dieser Art des Lebens teilhaben zu lassen. Nicht selten kann so Erfahrung weiter gegeben werden, die wiederum anderen hilft – ob das nun Ausbautipps, Produktvorstellungen oder Reiseziele sind.

Doch haben wir oft den Eindruck, dass viele Reise-Blogger ihre eigene Leistung  zu hoch einschätzen. Mag auch der Anspruch und die redaktionelle Qualität in Einzelfällen hochwertig sein, wird sie die professionelle Fachpresse in unseren Augen nicht ersetzen, sondern allenfalls um einzelne Aspekte ergänzen. Oftmals mangelt es an sprachlicher Begabtheit (Interpunktion und Orthografie seien als Grundvoraussetzung für eine professionelle Aufmachung außen vorgelassen), nicht selten sind Beiträge zu einseitig, zu oberflächlich oder es fehlt eine deutliche Objektivität. Aus diesem Grund würden wir uns selbst niemals mit dem Status einer Fachpresse gleichsetzen. Allerdings muss die Fachpresse ebenso gut aufpassen, dass sie auch weiterhin als solche ernstgenommen wird. Dazu gehört, sich kritischer mit Produkten und Leistungen auseinandersetzen und sich mehr als Sprachrohr des Endverbrauchers zu sehen. Gerade in der Reisemobilbranche ist uns das im Vergleich zu anderen Special-Interest-Magazinen zu seicht.

Der Arbeitsaufwand beim Bloggen

Wie viel Arbeit steckt in einem guten Beitrag? Das ist so leicht nicht zu sagen. Wir reden jetzt von uns: ein Fachartikel, bei dem man Unklarheiten direkt mit öffentlichen Stellen oder Anbietern klärt, braucht viel Zeit. Mehrere Tage sind da keine Seltenheit. Den täglichen Urlaubsbericht schreibt Wiebke morgens bei einem Frühstückskaffee (oder zwei) und der VLog auf Instagramm ist in der Regel in 15 Minuten gedreht.

Insofern kein allzu großer Zeitaufwand, zumal wir es ja aus reinem Spaß machen. Zunehmend mehr Zeit geht in rechtliche Angelegenheiten. Da kam die DsGVo, die Umstellung auf eine gesicherte Website, die Aktualisierung der Blogseite, die veränderte Kenntlichmachung von Werbung, die Mithaftung gem. EuGh-Urteil und, und, und … Hier muss man deutlich festhalten, dass Blogger untereinanderer fair sind. Es ist gegenwärtig nicht zu befürchten, dass sich Blogger gegenseitig abmahnen, wie es in der „freien Wirtschaft“ ( – da ist sie wieder!) gang und gäbe ist. Leider verpasst es der Gesetzgeber bei jeder Gegelenheit, vernünftige Rahmenbedingungen für die Ausgestaltung von Internetauftritten und deren Haftung zu gestalten. Ein Problem, das es in anderen Ländern so nicht gibt.

Fazit

Bloggen bedeutet für uns, dass wir unsere Reisen noch intensiver wahrnehmen (was z.B. wahrscheinlich jeder, der gerne fotografiert oder täglich Reisetagebuch führt bestätigen kann) und wir freuen uns immer gewaltig, wenn wir anderen damit auch eine Freude machen können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

8 Gedanken zu „Kann man von einem Blog leben?

  • 10. Juli 2018 um 10:08
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    Sehr interessanter und ehrlicher Bericht!

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  • 10. Juli 2018 um 14:09
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    Gut geschrieben über die Illusion als digitaler Nomade. Das ist so ein richtiges „Windei“ was sich manche in den Kopf setzen. Ich begleite euch partiell mit und das macht Spaß! Weiter so. Mit instagram hab ich nix zu tun, würde sich ja vielleicht lohnen. Gute Reise euch weiterhin. Lieben Gruß Martina

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  • 10. Juli 2018 um 15:17
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    Schön geschrieben 🙂 Ich sehe Vieles ähnlich.

    Mit dem Unterschied, dass ich mir weniger Gedanken darüber mache, was die Anderen so machen. Ich nehme es zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Mögen sie sich Reichweite kaufen und Artikel schreiben, die mal so gar nicht passen. Sollen sie doch Kooperationen eingehen, die so wenig passen, dass die Glaubwürdigkeit langfristig leidet. Sollen sie doch Produkte bewerben, die total schrottig sind.

    Ich hab darauf einfach keinen Bock. Schreibe nur was, wenn ich Lust drauf habe – egal ob unterhaltender Reiseblog oder tiefergehender Fachartikel. Und doch verdiene ich mit meinem Blog gutes Geld. Trotz teils mangelhafter Orthografie 😉

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    • 11. Juli 2018 um 6:12
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      Ein ‚zur-Kenntnis-nehmen‘ mit ein paar Gedanken dazu, mehr war es von unserer Seite auch nicht. Einige Auswüchse der Social Media sind uns aber eben nicht egal, und wenn wir Bock haben, schreiben wir halt darüber ☺.

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  • 10. Juli 2018 um 16:06
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    Hallo ihr beiden,
    danke für die offene Einschätzung des Bloggerlebens, aber hat euch der Blog und die entsprechenden Erwähnungen der Zubehörlieferanten nicht bei eurem Ausbauprojekt geholfen? Gab es dafür nicht Rabatte, oder mal ein Goodie dazu?
    Danke
    Grüße
    Andreas

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    • 10. Juli 2018 um 16:15
      Permalink

      Ja, gab es. Und wenn wir jetzt etwas testen, wird es natürlich auch gestellt. Ansonsten könnten wir nicht über Neuheiten in der Regelmäßigkeit berichten. Sofern etwas gestellt wurde, haben wir das in jedem Artikel auch erwähnt.

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