Auf Tuchfühlung mit der Natur – Bresser Spektiv

Wir werden ja immer wieder gefragt – nach und über alles mögliche. Manchmal kommen auhc Fragen wie diese: „Habt ihr Lust, ein Spektiv auszuprobieren?“ Moment: „Spektiv“? Monokular, den Begriff kannte ich, aber Spektiv? Gleich mal Google angeworfen und fündig geworden. Monokular ist eine Art Fernrohr, d. h. man guckt nur mit einem Auge hindurch. Und zu dieser Gattung zählt auch das Spektiv, das auf Grund einer ziemlich starken Vergrößerung eigentlich immer auf ein Stativ gehört.

[Werbung] Und ja – natürlich haben wir Spaß daran, neue Dinge auszuprobieren. Und vor allem, wenn man damit auch noch der Natur ein ganzes Stück näher kommen kann. Da passt es ja hervorragend, dass wir Flamingos in der Camarque sehen wollten: so richtig zum Streicheln sind die ja nicht und ergreifen demnach bei Zeiten die Flucht, wenn man Ihnen zu nahe kommt.

Also hat Bresser uns ein Spektiv zum Ausprobieren und Vorstellen geschickt – mit einem wirklich brutalen Zoom. Mit maximal 45-facher Vergrößerung holt es uns Wildpferde, Flamingo und Co. in einer spektakulären Schärfe direkt vor die Augen. Wenn – ja wenn man erstmal den in der Ferne hockenden Flamingo vor der Linse hat. Bei einer derartigen Vergrößerung bringt jeder Zentimeter Bewegung des Fernrohrs einen optischen Versatz von mehreren Metern am Zielobjekt. Und so ist es ratsam, zunächst einmal mit der 15-fachen Vergrößerung die Umgebung zu taxieren. Den Flamingo nun im Blick, kann dieser stufenlos über eine Drehjustierung direkt an der Augenmuschel herangeholt werden.

Das „Fernsehgerät“ hat mit kanpp 30 cm – auch zum Transport – eine schöne Größe. Die im Lieferumfang enthaltene Schutztasche sichert das Gerät jederzeit. Idealerweise muss diese bei Nutzung des optischen Geräts nicht entfernt werden: An beiden Enden befindet sich eine Klappe, die einfach abgenommen werden kann, zusätzlich oben auf dem „Schutzanzug“ noch ein abnehmbare Lasche, mit der ein Rändelrad freigelegt wird, um die Schärfe individuell an die persönliche Augenstärke und die Entfernung einstellen zu können. Wen die Schutztasche stört, kann das Spektiv durch einem langen Reisverschluss der Hülle ganz einfach „nackig“ machen.

Und dann geht es los, das Vergnügen der Tierobservation. Sehr praktisch ist, dass die integrierte Augenmuschel, die sowohl den Brillenträger, als auch brillenlose neugierige Menschen unterstützt.

Hier nun ein paar Eindrücke von unseren Flamingos.

Und hier das Ganze auch noch einmal im Film

Making of: Wie fotografiert man mit einem Spektiv?

Wir wollen ehrlich sein: Das Spektiv ist für die Live-Beobachtung gemacht und nicht primär um Fotos mit dem Smartphone zu fabrizieren. Aber dennoch wünscht man sich durchaus den ein oder anderen Schnappschuss, um ihn einzukleben – zum Beispiel in unser tolles Reisetagebuch. Das ist jedoch gar nicht so einfach. Für ein gutes Ergebnis haben wir viel herumexperimentiert und sind zu folgender Anleitung gekommen:

  • Die drehbare Augenmuschel am Spektiv maximal herausdrehen.
  • Das Smartphone mit der Kamera absolut eben auf die Linse legen – das ist gar nicht so einfach, wird aber mit der Zeit immer leichter.
  • Vorsichtig den Schnappschuss machen.
  • Wer den nicht vermeidbaren runden Rand um das Motiv nicht mag, stellt das Smartphone auf 1,5-fache Vergrößerung.
  • Und ganz wichtig: nicht die Geduld und den Spaß an der Sache verlieren, denn es ist tatsächlich etwas fummelig einzustellen.

So, das war unsere kleine Vorstellung dieses außergwöhnlichen Spektivs, das um die 140,00 Euro liegt.

Spezifikation

  • Vergrößerung: 15-45-fach
  • Wasserdicht: bei angedachter Nutzung (nicht tauchen)
  • Größe und Gewicht: circa 30 cm lang und 1 kg schwer

*  Letzte Aktualisierung am 9.03.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. Amazon-Links sind so genannte Affiliate-Links. Klickst du auf diesen Link und kaufst ein, erhalten wir eine Provision. Für dich verändert sich der ausgewiesene Preis nicht.

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