Unser Ladegerät hat den Geist aufgegeben und so wurde es also Zeit, etwas neues, hochwertiges zu suchen. Und da wurde uns dann das Stahlwerk IBC 100-ST annonciert, und das für erstaunliche 25,00 Euro inkl. Versand.

Wodurch zeichnet sich ein gutes Ladegerät aus?

Ein gutes Autobatterie-Ladegerät für Starterbatterien zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  1. Kompatibilität: Das Ladegerät sollte mit der Batterie Ihres Autos kompatibel sein. Achten Sie darauf, dass das Ladegerät für Ihre Batteriegröße und -typ geeignet ist.
  2. Ladegeschwindigkeit: Ein gutes Ladegerät sollte die Batterie schnell aufladen können, ohne sie zu beschädigen. Eine zu schnelle Ladegeschwindigkeit kann die Batterie beschädigen, während eine zu langsame Ladegeschwindigkeit Zeitverschwendung bedeutet.
  3. Sicherheitsmerkmale: Das Ladegerät sollte über Sicherheitsmerkmale verfügen, um Überladung, Kurzschluss und andere potenzielle Gefahren zu vermeiden.
  4. Einfache Bedienung: Das Ladegerät sollte einfach zu bedienen sein, mit klaren Anweisungen und einem benutzerfreundlichen Design.
  5. Zuverlässigkeit: Ein gutes Ladegerät sollte zuverlässig sein und über eine lange Lebensdauer verfügen.
  6. Zusätzliche Funktionen: Einige Ladegeräte verfügen über zusätzliche Funktionen wie eine Diagnose- und Wartungsfunktion für die Batterie, die die Lebensdauer der Batterie verlängern kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein gutes Autobatterie Ladegerät schnell, sicher, zuverlässig und benutzerfreundlich sein sollte und über zusätzliche Funktionen verfügen kann, um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern.

Welche Autobatterien kommen zum Einsatz?

Es gibt verschiedene Arten von Autobatterien im Starterbereich, die sich in ihrer Konstruktion und in ihren Leistungsmerkmalen unterscheiden. Hier sind einige der gängigsten Typen:

  1. Blei-Säure-Batterien: Dies ist die am häufigsten verwendete Autobatterie. Sie besteht aus einer Kombination von Blei und Schwefelsäure und ist robust und zuverlässig. Diese Batterien sind preiswert und langlebig, aber sie sind auch schwer und erfordern regelmäßige Wartung.
  2. AGM-Batterien: AGM steht für „Absorbent Glass Mat“. Diese Batterien verwenden eine spezielle Technologie, bei der das Elektrolyt in einem Glasfaservlies absorbiert wird. Dadurch sind sie im Vergleich zu Blei-Säure-Batterien langlebiger und leistungsfähiger. Sie sind auch wartungsfrei und können in jeder Position montiert werden.
  3. Lithium-Ionen-Batterien: Lithium-Ionen-Batterien sind leichter und leistungsfähiger als Blei-Säure-Batterien. Sie bieten eine höhere Energiedichte und können schneller geladen werden. Diese Batterien sind jedoch teurer als Blei-Säure-Batterien und erfordern eine spezielle Elektronik, um sicher zu funktionieren.
  4. Gel-Batterien: Gel-Batterien sind ähnlich wie AGM-Batterien konstruiert, verwenden jedoch ein Gel-Elektrolyt. Diese Batterien sind sehr langlebig und wartungsfrei, aber auch teurer als Blei-Säure-Batterien.
  5. EFB-Batterien: Enhanced Flooded Battery (EFB) ist eine Weiterentwicklung der Blei-Säure-Batterie. Sie verwendet eine spezielle Technologie, die die Lebensdauer der Batterie verlängert und die Leistung bei häufigem Starten und Stoppen verbessert.
  6. HVB-Batterien: Hochvolt-Batterien werden in Hybrid- und Elektrofahrzeugen verwendet. Sie sind leistungsstärker und haben eine höhere Energiedichte als herkömmliche Batterien.

Die Wahl der richtigen Autobatterie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Fahrzeugtyp, Leistungsanforderungen, Wartungsanforderungen und Preis. Es ist wichtig, die Anforderungen Ihres Fahrzeugs zu berücksichtigen und eine Batterie zu wählen, die zu Ihren Bedürfnissen passt.

Was sind SLA, VLA und MF für Batteriebezeichnungen?

MF, SLA und VLA sind Abkürzungen für verschiedene Arten von Batterien, die alle Blei-Säure-Technologie nutzen. Hier sind weitere Informationen über diese Batterien:

  1. MF-Batterien: MF steht für „Maintenance Free“, was auf Deutsch „wartungsfrei“ bedeutet. Diese Batterien werden auch als „Versiegelte Blei-Säure-Batterien“ bezeichnet und sind eine Weiterentwicklung der traditionellen Nassbatterien. Sie verfügen über ein spezielles Design, bei dem das Elektrolyt in einem Glasfaservlies absorbiert wird, was eine auslaufsichere Konstruktion ermöglicht. MF-Batterien erfordern keine Wartung und können in jeder Position montiert werden. Sie werden häufig in Fahrzeugen, Rasenmähern, Rollstühlen, USV-Anlagen und Notstromversorgungen eingesetzt.
  2. SLA-Batterien: SLA steht für „Sealed Lead Acid“, was auf Deutsch „versiegelte Blei-Säure“ bedeutet. Diese Batterien sind auch eine Art von wartungsfreien Blei-Säure-Batterien und haben ähnliche Eigenschaften wie MF-Batterien. Sie sind jedoch in der Regel teurer als MF-Batterien und werden für Anwendungen eingesetzt, bei denen eine höhere Zuverlässigkeit und eine längere Lebensdauer erforderlich sind, wie z.B. in medizinischen Geräten, Alarmanlagen, Elektrowerkzeugen und Notbeleuchtungen.
  3. VLA-Batterien: VLA steht für „Ventilated Lead Acid“, was auf Deutsch „belüftete Blei-Säure“ bedeutet. Diese Batterien werden auch als „Nassbatterien“ bezeichnet und haben eine Flüssigkeit als Elektrolyt. Im Gegensatz zu MF- und SLA-Batterien müssen VLA-Batterien regelmäßig gewartet werden, um den Flüssigkeitsstand zu überprüfen und destilliertes Wasser hinzuzufügen. VLA-Batterien werden für Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Ströme benötigt werden, wie z.B. in Gabelstaplern, Schiffsanwendungen, Unterstationen und Notstromversorgungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass MF-Batterien und SLA-Batterien wartungsfrei und auslaufsicher sind, während VLA-Batterien regelmäßige Wartung erfordern. MF-Batterien werden häufig in Fahrzeugen und kleineren Anwendungen eingesetzt, während SLA-Batterien für Anwendungen mit höherer Zuverlässigkeit verwendet werden. VLA-Batterien bieten höhere Ströme und werden für Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Leistungen benötigt werden.

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Was kann das Stahlwerk Batterieladegerät IBC-100 ST?

Das Stahlwerk Batterieladegerät IBC-100 ST ist ein intelligentes Ladegerät, das für das Laden von 12-Volt- und 24-Volt-Starterbatterien in Fahrzeugen und Maschinen geeignet ist. Das Gerät verfügt über verschiedene Ladeprogramme und kann sowohl für Nassbatterien als auch für wartungsfreie Blei-Säure-Batterien (MF- und AGM-Batterien) verwendet werden. Alle genannten Batterien nutzen in etwa die gleiche Ladekurve (nachfolgende Abbildung stammt aus dem Nutzerhandbuch).

Es bietet eine Ladestromstärke von 6 Ampere und eine maximale Ladespannung von 28,8 Volt und wird durch einem Mikroprozessor gesteuert, der den Ladevorgang überwacht und das Laden automatisch stoppt, wenn die Batterie vollständig geladen ist. Zusätzlich verfügt das Ladegerät auch über einen Überladungsschutz und eine Schutzfunktion gegen Verpolung und Kurzschluss.

Das IBC-100 ST ist einfach über nur einen Knopf zu zu bedienen und verfügt über ein LCD-Display, das den Ladestatus und den Ladefortschritt anzeigt. Und auch diejenigen, die sich überhaupt nicht mit dem Gerät beschäftigen wollen, kommen auf ihre Kosten – denn das Gerät startet direkt nach dem Anschließen eine Analyse und anschließend den Ladevorgang.

Für gegenwärtig 25,00 Euro rangiert das Gerät in der absolut unteren Klasse. Grund, dass wir es uns einmal näher angesehen haben, nachdem unser bisheriges Gerät leider den Geist aufgegeben hat.

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Unser Eindruck

Das Gerät ist klein und kompakt mit einer Schutzklasse 65. Somit ist es komplett vor Staub und Berührung geschützt, und kann auch Mal einen Wasserstrahl ab. Da es beide Spannungen (12 und 24V) unterstützt, schien es für uns ein adäquates Austauschgerät zu sein.

Die erste Anmutung der Polklemmen hat uns enttäuscht. Ein dünnes, aufgecrimptes Kabel mag zwar zur Leistung des Geräts passen, wirkt aber irgendwie abgespeckt. Das kennen wir vom vorher genutzten AEG Gerät mit gleicher Leistungsklasse anders. Und auch das Gehäuse vermittelt uns nicht den Eindruck eines Premiumgerätes. Unsere Schweißgerät und auch der Stahlwerk Stromgenerator kommen da in der Aufmachung schon sehr viel wertiger daher. Aber abgesehen davon, sprechen die Daten und Preis eindeutig für dieses Gerät. Und letztendlich hat die 7 Jahres-Garantie die restlichen Zweifel ausgeräumt.

Erste Ladeversuche verliefen erwartungsgemäß, die Bedienung ist kinderleicht und das Gehäuse ist schön klein. Somit sind wir guter Dinge, das richtige Gerät angeschafft zu haben. Für den unschlagbaren Preis von 25 Euro schauen wir dann auch über die Polklemmen hinweg.

*  Letzte Aktualisierung am 17.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. Amazon-Links sind so genannte Affiliate-Links. Klickst du auf diesen Link und kaufst ein, erhalten wir eine Provision. Für dich verändert sich der ausgewiesene Preis nicht.

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Von admin

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