(werbedeklariert) Bah, was können die kleinen Plagegeister nervig sein. Und damit meinen wir Mücken, Wespen, Bienen, Bremsen, Midgets und Knotts – all die kleinen Insekten, die es irgendwie auf unser Blut abgesehen haben. Denn mit einem Biss oder Stich geht immer ein elender Juckreiz einher.

Und nun sind wir ja in Schweden und man sagt, dass es dort auch die ein oder andere Mücke geben soll.

Warum juckt eigentlich ein Mückenstich?

Ein Mückenstich juckt, weil unser Immunsystem auf den Speichel der Mücke reagiert, der beim Stechen in die Haut abgegeben wird. Der Speichel enthält bestimmte Proteine, die eine allergische Reaktion in unserem Körper auslösen können.

Wenn eine Mücke sticht, injiziert sie ihren Speichel in die Haut, um das Blut leichter aufnehmen zu können. Unser Immunsystem erkennt die im Speichel enthaltenen Proteine als fremde Substanzen und setzt Abwehrmechanismen in Gang. Es werden Histamine freigesetzt, die eine Entzündungsreaktion verursachen und die Blutgefäße erweitern. Diese erhöhte Durchblutung und die Reizung der Nervenenden führen zum Juckreiz.

Hyperthermie als Möglichkeit zur Linderung des Juckreizes

Es klingt komisch, obwohl diese lokale Behandlung von Insektentichen als bewiesen angesehen wird, ist die Wirkweise noch ungeklärt. Wärmestifte, Thermostifte oder auch Stichheiler erwärmen die zu behandelnde Stelle mit einer Temperatur von etwas über 50°C und der Juckreiz wird minimiert.

Während man eine Zeit lang davon ausging, dass dabei die im Insektenspeichel enthaltenen Proteine zerstört werden und weniger Histamin ausgeschüttet wird, geht man nun eher von einer lokalen, gewollten Irritation von Nervenbahnen aus. Durch diese Irritation werden die „Juckreize“ unterdrückt.

Unsere Erfahrungen mit ‚heat it‘

Sei es drum: wer heilt hat Recht :-). ‚heat it‘ ist ein medizinisches Produkt, das sich genau das zuvor beschriebene Prinzip der Überhitzung von lokalen Körperstellen zu Nutze macht. Der winzige USB-Stick mit seiner Heizplatte erwärmt sich über die App gesteuert auf und bringt genau so viel Hitze auf die Hautstelle, dass der Juckreiz verschwindet, eine Schädigung der Haut aber definitiv ausgeschlossen wird.

Der Stick arbeitet dabei bei 51°C. Eine Batterie ist für das 4 Gramm schwere Gerät nicht notwendig, da es seine Energie aus dem Smatphone bezieht. Die Steuerung geschieht über die kostenfreie App.

Dabei kann die Behandlungsdauer und die Altersklasse festgelegt werden. Bei besoders empfinglichen Hautstellen kann eine entsprechende Einstellung vorgenommen werden.

Das Gerät gibt es sowohl für Android (USB C) als auch IPhones (Lightning).

‚heat it‘ in der Praxis

Fazit

Die Wärmebehadlung von Insektenstichen ist uns absolut nicht neu. In den letzen Jahren haben wir uns gerne mit einem Teelöffel beholfen, den wir zuvor in heißes Wasser getaucht hatten. Oder mit der erhitzten Spitze eines Feuerzeugs. Das hat zwar geholfen, doch a) tat das Hölle weh und b) war die Haut danach deutlich gerötet. Man könnte auch von einem Brandfleck sprechen.

Mit diesem kleinen Helferlein ist das nun ganz anders. Die dosierte Hitze ist zwar deutlich spürbar, aber weit entfernt von den Selbstversuchen mit dem heißen Teelöffel.

Aus diesem Grund können wir das kleine Heizkraftwerk empfehlen und es kommt auf jeden Fall mit auf die Reise.

*  Letzte Aktualisierung am 4.03.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. Amazon-Links sind so genannte Affiliate-Links. Klickst du auf diesen Link und kaufst ein, erhalten wir eine Provision. Für dich verändert sich der ausgewiesene Preis nicht.

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Von admin

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