20 Minuten bastelt und jede Menge Spaß …

Ein Hobo war ein nordamerikanischer Wanderarbeiter, der durchs Land reiste und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt.

Zum Bereiten von Speisen hat er den gleichnamigen Hobo-Kocher genutzt, der Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer Blechdose hergestellt wurde.

Im Internet finden sich zahlreiche Beschreibungen des „IKEA Hobos“, der aus dem Besteckbehältnis „ORDNING“ hergestellt wird.

Der Ofen hat eine kleine Baugröße, nutzt kleine Äste sehr effizient und man hinterlässt keine Brandstellen auf dem Boden.

Also, ran ans Werk und mal eben so ein Ding gebaut.

Der ganze Spaß hat 6,10 Euro gekostet, 20 Minuten gedauert und so viel sei schon Mal gesagt, es hat sich gelohnt.

Man nehme einen Edelstahl-Behältnis, 4 x Stahlschrauben (8×30) inkl. Muttern sowie 2 Schlossschrauben 6×120 zzgl. 4 Muttern in gleicher Stärke.

Eine entsprechend große Öffnung wird in das Behältnis geflext, entgratet und geschmirgelt. Dann die vier großen Schrauben als Füße am Boden festschrauben. Die beiden langen Schrauben dienen als Halterung für kleinere Töpfe, Tassen oder Dosen. Größere Töpfe können direkt auf dem Behältnis abgestellt werden.

Und das war es eigentlich schon. Anzünder rein, kleine Äste dazu und sobald diese brennen, fingerdicke Äste hinterher schieben. Selbst mit diesen kleinen Ästen gibt es eine ordentliche Flamme und Wärme.

 

Fazit: Der Bau hat 1a geklappt, ist wirklich günstig, macht Spaß und funktioniert wunderbar. Bestimmt auch eine tolle Geschichte, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Auf die nächsten Reisen kommt allerdings wieder der Petromax Raketenofen mit (https://www.youtube.com/watch?v=quZeaisdgOU). Ansonsten kriege ich die Familie nicht satt  🙂

In diesem Sinne,
viele Grüße
Knut

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