Spanische Paella

Wir lieben Paella und haben schon die unterschiedlichsten Varianten probiert und gekocht. Unvergesslich die Paella auf einem Markt in Andalusien. Bei der Zubereitung kochten einige Nelken mit. Ungewöhnlich aber superlecker!

Die Paella mit den Unmengen an Fleisch, Fisch, Gemüse etc. ist eher ein außerspanisches Phänomen, was nicht heißen soll, dass wir es nicht auch machen. In Spanien dominiert der Reis die Paella, wobei die Spanier mit Vorliebe den leicht angesetzten und braunen Reis vom Pfannenboden mögen. In unseren Gefilden ist das für die meisten ein Grund zur Beschwerde 🙂

Der Reiz der Paella für Camper liegt eindeutig darin, dass die Paella mit dem auskommt, was die Speisekammer hergibt. Die heute beschriebene ist daher als B

asispaella zu verstehen, die in jede Richtung variiert werden kann.

 

Egal, was in Paella hineinkommt, es gibt ein paar Regel:

  • Eine gute Paella wird nicht gerührt. Sobald der rohe Reis mit Brühe hinzugegeben wird, wird sie nicht mehr umgerührt.
  • Eine Paella schwimmt beim Servieren nicht im eigenen Sud. Eine gute Paella ist saftig, aber nicht flüssig.
  • Eine Paella wird nach und nach gekocht. Zuerst anzubratenes Gemüse und Fleisch und Gewürze, dann der rohe Reis, rohe Erbsen, ganze Knoblauchzehen und eine leichte Brühe und kurz vor
  • Schluss werden die Tomaten, Oliven und der Fisch in die Paella „gedrückt“.
  • Eine Paella hat eine wirklich wichtige Zutat: Rundkorn-Reis. Wirklich lecker wird sie nur mit Paella-Reis (http://amzn.to/1KNytK0). Keinesfalls Risottoreis nutzen (ebenfalls Rundkorn). Der ist zu stärkehaltig und es entsteht ein einheitlicher Brei.
  • In Spanien nutzt kaum jemand Safran für eine Paella. Wo sollte der als „arme Leute-Essen“ auch hergekommen sein? Stattdessen gibt es exzellente Gewürzmischungen (http://amzn.to/1KNyoGm) in Verbindung mit colorante alimentario (mit Cumin und nicht künstlich hergestelltem Tartrazin (E102)).
  • Letztendlich sind wir der festen Überzeugung, dass die spanische Paella-Stahlpfanne (http://amzn.to/1HDcdBK – nicht emailliert, nicht Edelstahl, nicht antihaftbeschichtet) einen ganz eigenen Schmack zur Paella beiträgt.

Schwierigkeit: leicht
Preis: mittel

Zubehör

  • Paellapfanne oder Bratpfanne mit hohen Rand

Zutaten 4 Personen

  • 280 gr. Paella Reis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Schweinelendchen
  • 2 Stücke Fisch
  • 1 Paprika
  • 4 kleine Tomaten
  • 3 EL Oliven
  • 1 Tasse TK Erbsen
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum Abraten
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • Paella Gewürzmischung, Colorante

Zubereitung

  • Fleisch, Fisch und Paprika in nicht zu kleine Stücke schneiden,
  • Fleisch, Paprika und Zwiebeln in Öl anbraten. Wenn das Fleisch gut Farbe genommen hat, mit dem Reis gleichmäßig bestreuen.
  • Erbsen, Knoblauchzehen und Brühe über den Reis geben und alles in der Pfanne gleichmäßig verteilen.
  • Den Reis würzen. Sobald die Brühe kocht, die Hitze reduzieren und alles quellen lassen. Nicht mehr umrühren.
  • Kurz vor dem Garende die Oliven hinzugeben. Tomaten und Fisch gleichmäßig über die Paella verteilen und leicht andrücken.
  • Sobald der Reis die restliche Flüssigkeit aufgenommen hat, die Hitze wegnehmen und die Paella noch kurz ruhen lassen.

Zusammen mit

  • geviertelten Zitronen zum Würzen.

Variation

  • Kaninchen, Muscheln, Schnecken, Bohnen, Chorizo, Tintenfisch, Spargel und und und.

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