Der tapfere Schneiderling in der Einraumwohnungsküche

Immer wenn es abends in der Küche so eigenartig knallt, jagt Wiebke eine Zwiebel, ein paar Tomaten und ein wenig Gurke durch den Nicer Dicer und bereitet uns eine tolle Salsa zu. Oder ein wenig Käse, Wurst, Radieschen und eingelegte Gürkchen direkt ins Gefäß geschnitten, ein wenig Vinaigrette und fertig ist der Schweizer Wurstsalat. 

Genius hat uns zum Testen den Nachfolger unseres Geräts geschickt, den Nicer Dicer Magic Cube. Dieser enthält zum einen den großen Würfel, der an jeder Seite eine andere Funktion hat. Nachdem man das Auffangbehältnis entsprechend ins Gerät geschoben hat, kann man loslegen: hobeln, raspeln, würfeln oder Streifen schneiden. Kurz den Nicer Dicer umdrehen und schon können Gurken und Zucchini in Fäden geschnitten werden.

Das Gerät ist prima für zu Hause aber nicht unsere absolute Campingentdeckung. Die heißt Nicer Dicer Magic Cube gourmet und sieht aus wie ein Magic Cube, der beim Waschen etwas eingegangen ist. Mit den Maßen von etwa 30x10x10 cm ist er sozusagen der kleine Bruder und passt hervorragend in die Campingküche. Das Schneid- und Hobelset kann eigentlich alles, was der Große auch kann. Abgesehen vom eigentlichen Würfel enthält das Set die Einsätze zum Würfeln sowie drei Auffangbehälter (fasst 350 ml), die praktischerweise gleich mit entsprechenden Deckeln versehen sind. Für den rasiermesserscharfen Hobel gibt es – wie beim Big Brother – einen Schneid- und Fingerschutz.

Die Reinigung ist durch die vielen Ecken ein wenig aufwändiger als beim „Ur-Nicer-Dicer“, der nicht die Auffangbehälter als Schublade, sondern als komplettes Box unter dem Schneidwerk hat. Je nachdem, was man in der Campingküche geschnitten hat, reicht häufig aber auch ein Ausspülen.

Und nun kann es auf Reisen losgehen: Parmesan reiben, Wurst, Käse und Zwiebeln würfeln, Gurken hobeln, Ingwer reiben, Cocktailtomaten feinst würfeln, Blockschokolade reiben und und und …

Fazit:

  • kleine Bauform
  • schnelles Schneiden und Hobeln
  • drei praktische Behältnisse mit Deckel
  • unter Umständen aufwendigere Reinigung

Ratzfatzrezept mit dem Nicer-Dicer: Variation eines Bratapfels im Glas.

Für 4 Personen braucht ihr einen großen Apfel, ein paar Rosinen, 8 Spekulatius, etwas Zitronensaft, Zimt und Zucker sowie zwei Stücke Marzipan.

Als erstes gebt ihr jeweils einen Spekulatius in das Glas und zerstoßt ihn mit einem Löffel.

Anschließend würfelt ihr den geschälten und entkernten Apfel fein. Mit dem Nicer Dicer Magiccube Gourmet war das wenigen Sekunden erledigt: Drauflegen, Klappe zu und fertig. Nun ein paar Rosinen, Zimt und Zucker sowie etwas Zitronensaft über die gewürfelten Äpfel geben, den Deckel auf das Behältnis klippen und gut durchschütteln. Damit ist die Masse gut gemischt und der Apfel wird nicht braun.

Die Äpfel gleichmäßig auf die Gläser verteilen und anschließend mit einer weiteren Lage zerbröseltem Spekulatius bedecken. Zu guter Letzt das Ganze mit etwas Marzipan belegen (wird knusprig), Deckel drauf und im Campingbackofen 30 Minuten garen. Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen – die Gläser sind sehr heiß.

Wer´s mag, gibt noch etwas leicht geschlagene Sahne über die heiße Köstlichkeit.

Guten Appetit Knut

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